
Eckdaten
- Seit 2019 Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz (ARK)
- seit 2016 Jüdischer Präsident des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit (DKR) (2013-2016 Mitglied im Vorstand)
- seit 2015 Rabbiner im Präsidium der Stiftung House of One
- seit 2014 Jüdischer Vorsitzender des Gesprächskreises Juden und Christen beim Zentralkomitee der Katholiken
- seit 2000 Rabbiner Synagoge Sukkat Schalom – Synagoge Herbartstraße der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
- 1994 – 2019 Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, Berlin (1994 bis 2013 Geschäftsführender Direktor, beurlaubt: 1997 – 2001)
- 2005 – 2013 Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin / New York
- 1997 – 2001 Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und Mitglied des Direktoriums des Zentralrats der Juden in Deutschland sowie Governor der World Union for Progressive Judaism
- 1992 – 1999 Nebenamtlich künstlerischer Leiter der Jüdischen Kulturtage in Berlin
- 1980 – 1993 Leitender Mitarbeiter der Berliner Festspiele GmbH (u.a. zuständig für die Koordination und Öffentlichkeitsarbeit der 750-Jahr-Feier Berlins im Jahr 1987; Projektleitung Topographie des Terrors)
- 1981 Promotion an der Freien Universität Berlin
- 1977 – 1980 Freier Hörfunk- und Fernsehjournalist für RIAS, SFB, DLF, NDR, WDR und ZDF
- 1977 – 1979 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Ruhr-Universität Bochum
- 1972 – 1976 Studium der Geschichte und Judaistik an der Freien Universität Berlin. Abschluss: Magister Artium
- 27. Nov. 1951 Geburt in Berlin
Mitgliedschaften (Auswahl)
- Vorsitzender des Beirats des Historisch-Technischen Museums Peenemünde (seit 2015)
- Vorstand der Stiftung Meridian
- Wissenschaftlicher Beirat „Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit in der EKBO“
- Kuratorium der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
- Kuratorium des Instituts Kirche und Judentum (Humboldt Universität zu Berlin)
- Kuratorium der Stiftung Gedenken und Frieden/Stiftung Deutsche Kriegsgräberfürsorge
- Kuratorium Studium in Israel (seit 2018)
- Antisemitismus-Kommission der Bundesregierung (2015)
- Kuratorium des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst e.V. (bis 2019)
- Kuratorium der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (bis 2019)
- Vorsitzender des Runden Tisches Historische Markierung Tempelhofer Feld (bis 2019)
- Berliner Ratschlag für Demokratie
- Initiativkreis „Nachdenken über NS-Großanlagen“
Auszeichnung
Am 9. September 2019 ist Andreas Nachama mit der Moses Mendelssohn Medaille ausgezeichnet worden. Die Laudatio hielt Kulturstaatsministerin Grütters.