
Eckdaten
- Seit 2023 Rabbinischer Leiter des Abraham Geiger Kollega an der Universität Potsdam
- Seit 2015 im Präsidium des HOUSE OF ONE,
- seit dem Jahr 2000 Rabbiner der Synagogengemeinde Sukkat Schalom in Berlin
- seit 2016 Jüdischer Präsident des Koordinierungsrates der Christlich-jüdischen Gesellschaften Deutschlands
- 2019-2023 Vorsitzender, dann Mitglied im Vorstand der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschlands (bis 2025)
- 2016 -2025 zusammen mit Dagmar Mensing Leitung des Gesprächskreises „Juden und Christen“ beim Zentralkomitee der Deutschen Katholiken
- 2005 – 2013 Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin / New York
- 1994 – 2019 Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, Berlin (1994 bis 2013 Geschäftsführender Direktor, beurlaubt: 1997 – 2001)
- 1997 – 2001 Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und Mitglied des Direktoriums des Zentralrats der Juden in Deutschland sowie Governor der World Union for Progressive Judaism
- 1992 – 1999 Nebenamtlich künstlerischer Leiter der Jüdischen Kulturtage in Berlin
- 1980 – 1993 Leitender Mitarbeiter der Berliner Festspiele GmbH (u.a. zuständig für die Koordination und Öffentlichkeitsarbeit der 750-Jahr-Feier Berlins im Jahr 1987; Projektleitung Topographie des Terrors)
- 1981 Promotion an der Freien Universität Berlin
- 1977 – 1980 Freier Hörfunk- und Fernsehjournalist für RIAS, SFB, DLF, NDR, WDR und ZDF
- 1977 – 1979 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Ruhr-Universität Bochum
- 1972 – 1976 Studium der Geschichte und Judaistik an der Freien Universität Berlin. Abschluss: Magister Artium
- 27. Nov. 1951 Geburt in Berlin
Mitgliedschaften (Auswahl)
- Vorsitzender des Beirats des Historisch-Technischen Museums Peenemünde (seit 2015)
- Vorstand der Stiftung Meridian
- Wissenschaftlicher Beirat „Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit in der EKBO“
- Kuratorium der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
- Kuratorium des Instituts Kirche und Judentum (Humboldt Universität zu Berlin)
- Kuratorium der Stiftung Gedenken und Frieden/Stiftung Deutsche Kriegsgräberfürsorge
- Kuratorium Studium in Israel (seit 2018)
- Antisemitismus-Kommission der Bundesregierung (2015)
- Kuratorium des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst e.V. (bis 2019)
- Kuratorium der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (bis 2019)
- Vorsitzender des Runden Tisches Historische Markierung Tempelhofer Feld (bis 2019)
- Berliner Ratschlag für Demokratie
- Initiativkreis „Nachdenken über NS-Großanlagen“
Auszeichnungen
Am 3 September 2026 wurde der Moses-Mendelssohn-Preis 2026 des Landes Berlin an den Rabbiner und Hochschullehrer Andreas Nachama vergeben. Alexander Straßmeir, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sagte bei der Verleihung: „Mit Andreas Nachama ehrt Berlin einen Menschen, der sich langjährig und unermüdlich in zahlreichen Ehrenämtern engagiert hat und über viele Jahre die Stiftung Topographie des Terrors und ihre Dauerausstellung prägend begleitet hat.“ Die Laudatio hielt Imam Kadir Sanci.
Am 9. September 2019 ist Andreas Nachama mit der Moses Mendelssohn Medaille ausgezeichnet worden. Die Laudatio hielt Kulturstaatsministerin Monika Grütters.