Schlagwort: 2021

  • Erinnerungsort

    Erinnerungsort

    Wo sich während des NS-Regimes die Zentralen der Gestapo und des Reichssicherheitshauptamtes befanden, ist mitten in Berlin ein Lern- und Erinnerungsort mit jährlich mehr als einer Million Besucher*innen entstanden.

    In diesem Band berichtet Historiker Andreas Nachama, von 1994 bis 2019 Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, von seinen ersten persönlichen Begegnungen mit dem Ort und zeichnet den Weg von der Entstehung und Etablierung der Topographie des Terrors nach, an der er seit den 1980er-Jahren entscheidend mitwirkte.

    Die Architektin und Ausstellungsgestalterin Ursula Wilms und der Landschaftsarchitekt Heinz W. Hallmann legen die Leitgedanken ihres Entwurfs für die Neugestaltung der Topographie des Terrors dar – ein Gesamtkonzept aus Architektur, Landschaftsarchitektur und Dauerausstellungen. Erstmals werden in dem Band die Fotografien Friederike von Rauchs veröffentlicht, in denen die Künstlerin die Atmosphäre des Ortes kurz vor dessen Fertigstellung im Jahr 2010 einfing.

    Zu beziehen über: Jovis.de

  • 12 JAHRE

    12 JAHRE

    Als „tausendjähriges Reich“ haben es die Nationalsozialisten gelegentlich propagiert. Tatsächlich waren es nur zwölf Jahre, drei Monate und ein paar Tage. Aber diese kurze Zeitspanne hat die Welt – ganz sicher Europa – verändert.

    Anhand einer zentralen Quelle, der Berichterstattung der nationalsozialistischen Parteizeitung „Völkischer Beobachter“, geht Andreas Nachama wesentlichen Ereignissen der Jahre 1933 bis 1945 und ihrer medialen Vermittlung nach. Zitate aus Tagebüchern von Zeitgenossen ergänzen den offiziösen Blick. In 13 Kapiteln legt der langjährige Leiter des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors in Berlin eine illustrierte Gesamtschau auf die NS-Zeit vor, ergänzt durch in Tabellen gefasste Überblicke und in vereinfachten Karten dargestellte Stationen der von den „Achsenmächten“ beherrschten Gebiete Europas und Nordafrikas.

    Zu beziehen über: www.hentrichhentrich.de